Dr. Jonas Tögel in Jena über kognitive Kriegsführung, Propaganda und den Menschen als neues Schlachtfeld, Text von Corinna Gehre.
Die Jenaer Autorin Corinna Gehre war unter den rund 150 Besuchern eines Vortrags von Dr. Jonas Tögel an der Friedrich-Schiller-Universität. Sie hat ihre Eindrücke und Gedanken zu diesem Abend in einem persönlichen Bericht festgehalten:
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Krieg beginnt nicht auf dem Schlachtfeld – er wird in den Köpfen der Menschen geführt und ist am ehesten möglich, wenn er von dort aus abgesegnet wird.
Kognitive Kriegsführung jedoch geht bei weitem über stabil gepflegte Feindbilder hinaus. Sie knüpft an klassische Propaganda und psychologische Kriegsführung an, ist gemäß Bernard Claverie resp. François du Cluzel die „Kombination der neuen Cyber-Techniken der Informationskriegsführung und der menschlichen Komponenten der Soft Power, sowie der Manipulationsaspekte von PSYOPS“ und darüber hinaus eine „Sammlung von Möglichkeiten zur Manipulation der Kognitionsmechanismen eines Feindes oder seiner Bürger, mit dem Ziel, ihn zu schwächen, zu durchdringen, zu beeinflussen oder sogar zu unterwerfen oder zu zerstören.“
Das sind keine Verschwörungsmythen, sondern in offiziellen NATO-Papieren nachzulesende Strategien – die nur nicht weithin öffentlich diskutiert werden.
Mit diesen Erkenntnissen eröffnete Dr. Jonas Tögel vergangene Woche seinen Vortrag „Kognitive Kriegsführung und wie wir uns dagegen wehren können“ an der Jenaer Friedrich-Schiller-Universität. Die Friedensgruppe Jena hatte ihn mit Unterstützung von Professor Dr. Manuel Vogel von der Theologischen Fakultät, der die Räumlichkeiten organisierte, und eines privaten Spenders, dem das Thema wichtig genug war, ins Saaletal eingeladen.
... Weiterlesen in der originalen Veröffentlichung des Journalisten Alexander Wallasch
https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/krieg-im-kopf
